Zuerst ein paar wichtige Stichworte, aus meinem Arbeitsvokabular: Konditionierung, Orientierung im Hier und Jetzt, Ressourcen, Resilienz, Kohärenz, Containment, Selbstregulation, Titration, Polarität zwischen «Gesund und Beschwerde», Körperempfindungen, «innere» Bilder, Verhalten, Emotionen (Agression, Wut, Trauer, Freude, Ekel), Denken, Selbstschutz Reaktionen (körperlich), Trauma Strudel und Gegenstrudel, Entladung, Über und Unterkoppelung, sympathisches und parasympathisches Nervensystem, Polyvagales System, Kampf, Flucht, Dissoziation und Erstarrung, Felt sense, und einige mehr.

Was ist Ihr Anliegen?

Kämpfen Sie mit dem normalen, alltäglichen Wahnsinn oder haben Sie ein überwältigendes und somit traumatisches Ereignis (Unfall/-Sturz, Gewalt/-Angriff/-Missbrauch, Operation, usw.) erlebt? In meiner Praxis werden Sie durch Körperempfindungen und körperliche Selbstschutzreaktionen erleben, wie sich Ihr Körper diesen alltäglichen, aber auch überwältigenden Ereignissen stellt und wie Ihr Körper die Fähigkeit besitzt, zu gesunden und Sie als Ganzes zu heilen.

Um dies zu erreichen, werden wir einen ungewohnten Weg beschreiten. Wir üben, unseren Instinkten zu vertrauen, unsere Körperwahrnehmung zu schulen und unseren Emotionen gewahr zu sein. Meist stehen wir uns mit unserem Denken im Weg, haben den Zugang zu unseren natürlichen Emotionen und Körperempfindungen versperrt und erleben sie dann, wenn sie viel zu heftig und unkontrolliert erscheinen und dies kann beängstigend für uns sein.

Was denken Sie, was geschieht mit Ihnen, wenn Sie tagtäglich mit Ihren Emotionen und Körperempfindungen sind? Wenn Sie zulassen, dass sich Ihre Emotionen im Körper zeigen dürfen und dass Sie ganz natürlich ansprechen, wie es Ihnen im Moment geht ohne diese Emotionen in die Tat umsetzen zu müssen (z.B. Wut und Aggression).

Für Ihren Verstand und somit Ihr Denken wäre es ab sofort das normalste der Welt, Körperempfindungen und Emotionen zu sein und zu erleben und Sie hätten die Möglichkeit, jederzeit Ihren Instinkten zu trauen und damit Situationen die Ihnen Schaden könnten, aus dem Weg zu gehen.

Ok ich gebe zu, dies wäre das Optimum, aber Sie wissen sicher: Übung macht den Meister. Also auf jeden Fall würde ich aus meiner Sicht betrachtet feststellen, dass Sie dann ein freierer Mensch wären, der im Hier und Jetzt lebt.

Falls Sie sich mit meiner Erklärung nicht zufrieden geben, kann ich Ihnen die Bücher von Dr. Peter A. Levine wärmstens empfehlen. Über 40 Jahre Traumaforschung, viele sehr interessante wissenschaftliche Studien und seine Kontakte zu weiteren wichtigen Forschern auf dem Gebiet der Neuropsychiatrie und Neurophysiologie machen Ihn zur momentan wichtigsten Figur auf dem Gebiet der Traumaforschung.